Parodontose? Wir nennen es anders, aber kommen Sie schnell zu uns.

“Isch hann Parodontose!”

Wenn der Kölner so spricht, dann meint er sicher alle bekannten Problemchen mit dem Zahnfleisch. Wenn wir Zahnärzte von einer Parodontitis sprechen, dann reden wir über die chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Und die braucht wirklich niemand: Sie belastet unser Immunsystem, fördert Risiken für die allgemeine Gesundheit und am Ende fallen eventuell die Zähne aus!

Das wäre geklärt. Jetzt erfahren Sie, was gegen die Entzündung hilft.

Die 3 Ziele der Parodontitistherapie:

  • Parodontitis zum Stillstand bringen
  • Gesundheitsrisiken senken
  • Zahnverlust vorbeugen
„Wie soll dat nur wigger jon?“

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Parodontose oder Parodontitis – was ist denn jetzt richtig?

Vielleicht kennen Sie die chronische Entzündung tatsächlich unter dem Namen “Parodontose”. Das ist nicht ganz falsch, sondern beschreibt eine andere Erkrankung. Die Parodontitis meint die Entzündung mit Knochenverlust. Bei der Parodontose verliert der Knochen an Substanz – daran ist jedoch keine Entzündung schuld.

Die Parodontologie schützt Ihre Gesundheit

Jetzt möchten Sie sicher wissen, was Zahnfleisch und Kieferknochen mit Ihrer Gesundheit zu tun haben? Bei der Parodontitis geht es nicht mehr um eine harmlose Zahnfleischentzündung. Im Fokus steht Ihr Zahnhalteapparat – das Parodont. Das ist der Bereich im Kiefer, der Ihre Zähne festhält.

Durch die Parodontitis entzündet sich sein Gewebe. Der Zahnhalteapparat wird schwächer und kann die Zähne nicht mehr halten. Es kommt zum Zahnverlust.

  • Ursache: Die Ursache ist in der Regel schädlicher Zahnbelag, der nicht entfernt wird
  • Gefahren: Zahnverlust und Wechselwirkungen mit Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma und Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Hilfe: Parodontose beseitigen und regelmäßige Zahnreinigung
Sin die jeck?

Was haben denn die Zähne mit Diabetes oder Herzinfarkt zu tun? Nein, jeck sind wir nicht: Die Zusammenhänge der Mundgesundheit mit dem Rest des Körpers sind wissenschaftlich erwiesen. Bakterien aus dem Mund gelangen über das Blut in den ganzen Organismus. Der alarmiert das Immunsystem und reagiert mit Entzündungen. Die Risiken steigen beispielsweise für Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Rheuma, Lungenentzündungen oder untergewichtige Frühgeburten.

Statement us Kölle:
Parodontitis ist Lebensqualität und Gesundheitsschutz

Wir nehmen wir Parodontitis sehr ernst. Sie geht weit über das „Zahnproblem“ hinaus und beeinflusst die gesamte Gesundheit. Die Wissenschaft belegt seit Jahren, dass die Parodontitis zu Zahnverlust führt und mit schweren Allgemeinerkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang steht.

Zahnärztin der Praxis Köln-Zollstock lächelt freundlich.

“Ihre Zahnärzte im Kölner Süden sehen tagtäglich, wie wichtig eine gesunde Mundflora für das ganze Leben ist. Aktuelle Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie zeigen: Parodontitis gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen – auch in unserer Region Köln-Zollstock.”

Dr. Ines Landwehr, Zahnärztliche Leiterin der Zahnärzte im Kölner Süden

Was viele nicht wissen: Schon Mundbakterien können über das Blut Entzündungsreaktionen im Körper auslösen. Das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt dadurch deutlich.

Deshalb liegt uns Ihre ganzheitliche Gesundheit am Herzen. In unserer Praxis setzen wir alles daran, Parodontitis frühzeitig zu erkennen und konsequent vorzubeugen – für Ihr Wohlgefühl, Ihre Lebensfreude und ein gesundes Lächeln.

Mehr zum Lesen bei den Fachleuten der DG PARO?

Dat jitt et he:

DG Paro

Vorsorge ist die beste Therapie:
Parodontitis früh erkennen und effektiv vorbeugen

Um eine Parodontitis möglichst zu vermeiden, spielt die richtige Vorsorge eine entscheidende Rolle.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen und die professionelle Zahnreinigung ermöglichen es, erste Anzeichen einer beginnenden Parodontitis frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Durch diese Prophylaxe-Maßnahmen können Zahnbeläge und Bakterien entfernt werden, bevor sie eine Entzündung im Zahnhalteapparat auslösen.

Ergänzend helfen eine gute Mundhygiene zu Hause, das bewusste Beobachten von Warnzeichen wie Zahnfleischbluten sowie der regelmäßige Austausch mit Ihrem Praxisteam dabei, Parodontitis aktiv vorzubeugen und Ihre Mundgesundheit langfristig zu sichern.

Der Ablauf einer Parodontitis-Behandlung in unserer Praxis

Sie wissen jetzt: Hier ist es besser zu handeln, bevor es zu spät ist. Wenn wir es aber mit der Parodontitis zu tun haben, dann legen wir los wie die Feuerwehr aus Köln-Zollstock. In unserer inhabergeführten Zahnarztpraxis kümmern sich speziell geschulte Mitarbeiterinnen um Sie – vom MKG-Chirurgen bis zur Prophylaxe-Assistentin.

Unser Plan für Ihre Gesundheit:

  1. Reinigung – zunächst entfernen wir bei einer Professionellen Zahnreinigung schädlichen Zahnbelag von den Zahnoberflächen und in den Zwischenräumen.
  2. Harte Ablagerungen entfernen – Zahnstein (Konkremente) auf den Zähnen bietet Bakterien einen idealen Nährboden.
  3. Entzündetes Gewebe entfernen – bei einer offenen Parodontitisbehandlung entfernen wir entzündetes Gewebe an den Wurzelrändern.
  4. Nachsorgeplan erstellen – gemeinsam legen wir einen Plan fest, um die Parodontitis langfristig zu heilen.
  5. Prophylaxe – je nach Bedarf sehen wir uns zwei bis dreimal im Jahr zur Kontrolle und Prophylaxe, inklusive der Professionellen Zahnreinigung

Nach den ersten Behandlungen erholt sich Ihr Zahnhalteapparat. Typische Parodontitis-Symptome wie Zahnfleischbluten und ein leichter Mundgeruch verschwinden.

Ist Zahnfleischrückgang immer ein Zeichen für Parodontitis? Lesen Sie im Blog, wie Zahnfleischrückgang entsteht, was das Zahnfleisch schützt und wann Behandlung wichtig wird: Zahnfleisch zieht sich zurück: Was bedeutet das für meine Zähne?

Fragen und Antworten zur Parodontitisbehandlung in Köln

Informieren Sie sich vor Ihrem Besuch zu den wichtigsten Fakten rund um die Parodontologie bei uns in Köln.

Was wird die Parodontitis-Behandlung kosten?

Die Kosten für die Behandlung der Parodontitis sind abhängig vom Grad der Parodontitis. Einige Therapie-Angebote sind Eigenleistungen und werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Deswegen erstellen wir Ihnen vor der Behandlung einen genauen Kostenplan.

Wie entsteht Parodontitis?

Es beginnt mit einer Zahnfleischentzündung. Schuld ist schädlicher Zahnbelag, der sich auf den Zähnen und dazwischen ausbreitet. Regelmäßiges Putzen und eine Professionelle Zahnreinigung können helfen. Viele Patienten deuten die Zeichen nicht richtig und warten zu lange mit dem Zahnarztbesuch. Aus den weichen Belägen entwickeln sich harte Ablagerungen – die idealen Lebensräume für Bakterien. Giftstoffe aus Ihrem Stoffwechsel gelangen in das Zahnfleisch und zerstören das Gewebe. Der Körper wehrt sich mit einer Entzündung – erfolglos.

Ist die Parodontitisbehandlung schmerzhaft?

Nein, in der Regel nicht. Es kann unangenehm sein, wenn wir Bakterien und Gewebe unter dem Zahnfleischrand entfernen. Dank einer Narkose spüren Sie davon aber meistens nichts.

Wie lange dauert die Behandlung einer Parodontitis?

Die Dauer einer Parodontitis-Behandlung hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. In der Regel erstreckt sich die Therapie über mehrere Wochen, regelmäßige Nachkontrollen sind für den Behandlungserfolg besonders wichtig.

Ist Parodontitis in der Schwangerschaft gefährlich?

Ja, Parodontitis kann während der Schwangerschaft das Risiko für Komplikationen wie Frühgeburten erhöhen. Schwangere sollten regelmäßige zahnärztliche Kontrollen wahrnehmen, um Risiken frühzeitig zu minimieren.

Lässt sich die Entzündung heilen?

So ganz los werden wir die Parodontitis nicht. Aber mit einem individuellen Therapieplan bringen wir die akute Entzündung zur Abheilung. Im Anschluss an die akute Behandlungsphase arbeiten wir eng mit Ihnen zusammen und vermeiden, dass die akute Entzündung wieder ausbricht. Eine Regeneration von Strukturen, die durch die Parodontitis beschädigt worden sind, ist nicht oder nur eingeschränkt möglich. Daher ist es wichtig, frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen.

Gibt es typische Anzeichen?

Das Tückische an der Parodontitis ist, dass Sie am Anfang häufig symptomlos verläuft. Sie müssen besonders vorsichtig sein, wenn Sie leichtes Zahnfleischbluten feststellen. Das kann ein Warnhinweis für eine Zahnfleischentzündung sein. Am besten vereinbaren Sie einen Termin zur Kontrolle und Zahnreinigung.

„Küss de hück nit, küss de morje?“

Warten Sie lieber nicht zu lange. Die Parodontitis macht keinen Feierabend. Termine für Ihre Gesundheit: einfach online vereinbaren oder per Telefon.

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